Zitronenkuchen mit Blaubeeren

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Na, seid ihr auch alle fleißig am backen? Überall in Instagram sieht man nur Bananenbrot und Zitronenkuchen. Auch ich habe mich dank eingeschränkter Freizeitmöglichkeiten davon anstecken lassen. Der Backwahnsinn hat mich gepackt. In den letzten zwei Wochen gab es hier ein selbst gebackenes Brot (das Dinkelvollkornbrot) und vier Kuchen. Besonders gut gelungen ist mir ein sehr saftiger Zitronenkuchen mit Blaubeeren.

Der Kuchen wird mit frischen Zitronen zubereitet und beinhaltet sowohl deren Schale, als auch deren Saft. Ich mag Rezepte in denen auch die Zitronenschale Verwendung findet besonders. Sie gibt einfach ein viel intensiveres Aroma als der Saft. Außerdem wird dadurch so wenig wie möglich von der Zitrone verschwendet.

Schade übrigens, dass dieses Jahr Ostern wohl ausfallen wird. Der Kuchen ist so ein wunderbar frischer und schön anzuschauender Frühlingskuchen, dass er sich gut für den Oster-Kaffeetisch eignen würde.

 

Was macht den Zitronenkuchen mit Blaubeeren so lecker und saftig?

Der Kuchen hat mich aus zwei Gründen direkt überzeugt:

  1. Zitronen und Blaubeeren sind einfach ein perfektes Match. Ohne Blaubeeren wäre mir der Kuchen etwas zu eintönig und die Blaubeeren geben extra Saftigkeit. Außerdem macht sich das Blau zum Gelb doch ganz hübsch, oder?
  2. In der Vergangenheit habe ich oft Zitronenkuchen gegessen, der sehr trocken war (nicht mein Ding). Das Rezept ist das Gegenteil. Eine Mischung aus Zitronensaft und Zucker, die nach dem Backen über den Kuchen gegossen wird, macht den Kuchen extra saftig.

 

Welche Backform brauchst du für den Zitronenkuchen?

Im Prinzip ist egal, welche Backform du nimmst, solange die Größe zum Teig passt. Ich persönlich bin aber kein Fan davon, den Kuchen als Blechkuchen zuzubereiten. In einer Kastenform oder einer Springform ist das Verhältnis von gebräuntem Rand zu fluffig-saftigem Teig einfach besser. Die angegebenen Mengen reichen für eine Springform mit 18 cm Durchmesser.

 

Wann sollte der Zuckerguss auf den Kuchen kommen?

Den Zitronenkuchen kannst du direkt nach dem Backen mit dem Zuckerguss tränken. Du musst ihn nicht auskühlen lassen. Durch die Wärme des Kuchens zieht der Guss gut ein. Allerdings solltest du mit dem Anschneiden warten, bis er ausgekühlt ist. Dann hat der Teig genügend Zeit, um den Guss aufzusaugen.

 

Saftiger Zitronenkuchen mit Blaubeeren

 

Zitronenkuchen mit Heidelbeeren

 

Zitronenkuchen mit Blaubeeren

Gericht Dessert
Länder & Regionen German
Keyword Kuchen
Vorbereitung? 10 Minuten
Zubereitung? 40 Minuten
Wer wird satt? 6 Personen
Kcal pro Portion? 807 kcal

WAS DU BENÖTIGST:

Für den Teig

  • 225 g Butter weich
  • 225 g Zucker
  • 4 Eier
  • 4 EL Milch
  • Zesten von zwei Bio-Zitronen
  • 275 g Weizenmehl
  • 1 TL Backpulver
  • 125 g Blaubeeren

Für den Guss

  • Saft von zwei Zitronen
  • 175 g Zucker

WAS DU TUST:

  1. Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.

  2. Die Schale der zwei Zitronen abreiben. Anschließend den Saft auspressen.

  3. Die Butter mit der Milch, den Eiern und dem Zucker gut verquirlen. Die Zitronenzesten untermischen.

  4. Mehl und Backpulver dazugeben und gut verrühren.

  5. Den Teig in eine eingefettete Form geben und mit den Blaubeeren bestreuen.

  6. Den Kuchen für 30-40 Minuten in den Ofen. Stäbchenprobe machen!

  7. Währenddessen den Guss vorbereiten: Den Saft der Zitronen mit dem Zucker vermischen.

  8. Den Kuchen aus dem Ofen holen und mit einer Gabel im Abstand von 2 cm immer wieder einstechen, damit der Guss in die Einstiche fließen kann. Den Kuchen mit dem Guss übergießen und abkühlen lassen.

Das ursprüngliche Rezept ohne Blaubeeren und mit einer etwas anderen Glasur kommt übrigens von The Anna Edit’s Mama.

 

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