Sommerrollen mit Garnelen

Direkt zum Rezept

 

Sommerrollen mit Garnelen sind eine leckere Vorspeise und ein tolles Finger-Food. Je nach Füllung gehen sie aber auch locker als Hauptgericht durch. Vor allem bei wärmeren Temperaturen sind sie DIE Alternative zu Salat.

Zudem sind sie wie gemacht für ein Dinner mit Freunden: Viele kleine Schüsseln mit den Zutaten auf den Tisch stellen und die Gäste selber rollen lassen… das hat neben dem Unterhaltungscharakter auch den Vorteil, dass jeder die Rollen nach seinem Geschmack füllt.

Viel Vorbereitung bedarf es außerdem nicht. Hauptsächlich musst du Gemüse schnippeln und eine Soße zusammenrühren. Und dann ganz entspannt sein. Man muss nicht befürchten, dass das Essen kalt auf den Tisch kommt 😉

 

Sommerrollen-Füllung mit Garnelen und weitere Ideen

Meine favourite Sommerrollen sind mit Garnelen gefüllt. Dafür nehme ich am liebsten vorgekochte und geschälte Garnelen aus dem Kühlregal. Auch, wenn ich für die meisten Gerichte große Garnelen bevorzuge, passt in Sommerrollen am besten die kleinere Variante. Das hat vor allem praktische Gründe. Sie lassen sich besser rollen.

Zusätzlich sind für mich Karottenstifte, Salat und Koriander ein Muss. Außerdem liebe ich Erbsen darin. Damit die Rollen etwas sättigender werden, gebe ich Reisnudeln hinein.

Sommerrollen kann man aber in einer unglaublichen Variation füllen. Das macht Spaß, weil das Resultat immer ein wenig anders ist. Weitere Ideen für die Füllung sind zum Beispiel:

  • Garnelen, Hackfleisch, Hähnchen, Schweinebauch, Tofu, Tempeh, Lachs roh in Sushiqualität oder gebratenes Filet
  • Glasnudeln, Reisnudeln, Reis
  • Chinakohl, Weißkohl, Rotkohl, Radieschen, Sojasprossen
  • Eisbergsalat, Romanasalat, Babyspinat
  • Karotte, Gurke, Grüner Spargel, Erbsen, Edamame, Mais
  • Avocado, Omelett
  • Mango, Papaya
  • Erdnüsse, Cashews, Sesam
  • Minze, Koriander, Thai-Basilikum, Chili, Frühlingszwiebeln
  • Erdnusssoße, Sojasoße, Süße Chilisoße, Sirachamayo, Hoisinsoße

Sommerrollen mit Garnelen

 

Wie macht man Sommerrollen?

Sommerrollen selber machen ist wirklich nicht schwer. Wichtig ist, dass du das Reispapier einmal komplett von beiden Seiten mit Wasser benetzt. Am besten nutzt du dafür einen tiefen Teller mit großem Durchmesser, den du mit Wasser füllst. Du kannst das Papier von beiden Seiten kurz in den Teller legen, um es anzufeuchten. Es sollte an keiner Stelle mehr trocken sein.

Keine Angst, wenn das Reispapier anfangs noch etwas steif ist. Normalerweise braucht es ein paar Sekunden, bis es weich wird.

Das befeuchtete Reispapier legst du dann auf einen großen Teller. Die Füllung wird in einem länglichen Streifen in der Mitte des Papiers platziert. Ist die Füllung ausgebreitet, faltest du rechts und links beide Seiten in die Mitte. Anschließend fängst du an, das Reispapier von unten über die Füllung zu rollen. Dabei drückst du die Füllung mit den Fingern zusammen, um der Rolle etwas Spannung zu geben. Einmal gerollt, halten die Sommerrollen sehr gut zusammen.

P.S.: Es ist ganz normal, dass die ersten Rollen nicht die schönsten werden. Das tut dem Geschmack aber keinen Abbruch.

Sommerrollen rollenWie macht man SommerrollenSommerrollen zubereiten

 

Welche Blätter verwendet man für Sommerrollen?

Reispapier für Sommerrollen

Sommerrollen werden mit Reisteigplatten zubereitet. Diese findest du normalerweise in jedem Asiamarkt. Aber Achtung: du darfst das Reispapier nicht mit dem für chinesischen Frühlingsrollen verwechseln. Das sind zwei unterschiedliche Produkte! Die Blätter für die Frühlingsrollen, wie wir sie normalerweise kennen, bestehen aus Weizenteig.

Die Blätter, mit denen Sommerrollen zubereitet werden, sind aus Reis hergestellt. Du findest sie ungekühlt in den Regalen. Meist liegen sie in der Nähe von Seetangblättern für Sushi. Ich verwende die Reisteigplatten von Bamboo Tree.

 

Wie isst man Sommerrollen?

Sind sie fertig gerollt, kann man kaum abwarten die Rollen zu verspeisen. Sehen sie doch einfach zum anbeißen aus. Sommerrollen sind kaltes Fingerfood. Das heißt sie werden nicht mit Messer und Gabel gegessen. Glaube mir, das funktioniert auch nicht wirklich. Ganz simpel eine Rolle in die Hand nehmen, in die Soße tunken und reinbeißen.

Wie isst man SommerrollenWie isst man Sommerrollen

 

Wie viele Sommerrollen solltest du pro Person zubereiten?

Pro Person rechne ich mit 4 bis 5 Sommerrollen. Je nachdem, wie viel Hunger deine Gäste haben und welche Füllung du wählst, wird sich die Anzahl aber natürlich unterscheiden. Gerade, wenn du viel Reisnudeln nutzt, kannst du mit einer geringeren Anzahl rechnen.

Meine Empfehlung ist, zur Sicherheit mehr Füllung vorzubereiten. Ist etwas davon übrig, kann man am nächsten Tag einen wunderbaren Salat daraus zubereiten. Dazu passt sogar der Erdnuss-Dip als Dressing!

 

Sommerrollen lagern und aufbewahren

Meinem Empfinden nach sollten Sommerrollen nicht aufbewahrt werden. Sie schmecken am besten frisch zubereitet. Auch ist die Lagerung der Rollen schwierig, da sie sehr leicht zusammenkleben. Man kann dem zwar mit feuchten Geschirrtüchern entgegenwirken, aber so wirklich gut funktioniert das nicht. Sie kleben und reisen im schlimmsten Fall dadurch auf.

Sommerrollen lagern

 

Soßen für Sommerrollen

Zu Sommerrollen passen verschiedenstee Soßen. Meine absolute Lieblingskombination sind Sommerrollen mit Erdnussdip. Nicht nur, weil der asiatische Erdnussdip in meinen Augen einer der besten Dips für alles ist.

Wenn du es ganz easy möchtest, kannst du die Rollen aber auch in Sojasoße oder fertige Sweet-Chili-Soße tunken. Sehr lecker finde ich außerdem eine Mischung aus Sojasoße, Sesamöl, Essig, Ahornsirup, gehackten Frühlingszwiebeln und Sesam. Oder die Kombination Fischsoße, gehackten Ingwer, Knoblauch, Zucker und Chili. Mein Liebling bleibt aber die Erdnuss, da führt kein Weg daran vorbei 😉

Sommerrollen mit Garnelen und Erdnussdip

Sommerrollen mit Garnelen

Gericht Appetizer, Main Course, Side Dish, Snack
Länder & Regionen Asian
Keyword Asiatisch, Fisch, Fitness, Salat
Vorbereitung? 10 Minuten
Zubereitung? 10 Minuten
Wer wird satt? 2 Personen
Kcal pro Portion? 411 kcal

WAS DU BENÖTIGST:

  • 10 Blätter Reispapier
  • 100 g gekochte und geschälte Garnelen
  • 1 mittelgroße Karotte
  • 90 g TK-Erbsen aufgetaut; Alternativ: Dosenerbsen
  • 1 kleiner Romanasalat
  • 60 g Reisnudeln
  • 1 Frühlingszwiebel
  • 4 Stängel Koriander
  • 2 Portionen asiatischer Erdnussdip

WAS DU TUST:

Vorbereitungen

  1. Die Reisnudeln nach Packungsanleitung kochen. Ich übergieße sie mit kochendem Wasser und lasse sie eine Weile stehen.

  2. Die Karotte schälen und in dünne Streifen schneiden oder raspeln.

  3. Den Salat und die Frühlingszwiebel waschen und ebenfalls in dünne Streifen schneiden.

  4. Koriander grob hacken.

  5. Einen großen tiefen Teller oder eine breite Schüssel mit Wasser füllen.

  6. 2 Portionen des asiatischen Erdnussdips oder einer anderen Soße vorbereiten.

Zubereitung

  1. Ein Reispapier durch das vorbereitete Wasser ziehen, sodass es von beiden Seiten an allen Stellen gut befeuchtet ist.

  2. Jeweils ein Zehntel aller vorbereiteten Zutaten auf die Mitte des Reispapiers legen. Wenn du möchtest kannst du auch deine Soße direkt mit in das Reispapier geben. Alternativ, dippst du die Rollen später in die Soße.

  3. Das Reispapier zu Rollen formen (eine genauere Anleitung findest du oben im Text).

  4. Für alle weiteren Rollen ebenfalls so verfahren.

Teile diese Seite!


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Rezept Bewertung