Poke Bowl mit Lachs in zwei Varianten

DIES & DAS ZU POKE BOWL MIT LACHS:

Poke Bowl mit Lachs, Mango, Spicy MayoWas zur Hölle sind Poke Bowls?

Poke Bowl? Noch nie davon gehört? Ich bis vor Kurzem auch nicht. Bis sämtliche meiner Timelines in Social Media von der ominösen Poke Bowl nur so strotzten. Die Bowls kennt man ja. Von Açai bis Buddha Bowls tauchen sie überall auf. Sie sind mittlerweile bei jedem hippen „Instagram-Giiiirl“ nicht mehr wegzudenken. Aber was soll Poke sein?

Poke Bowls kommen aus Hawaii und sind eine Art Sushi Bowl. Die prägnanteste Komponente ist roher Fisch. Das können Thunfisch, Lachs, Garnelen oder andere Meerestiere sein. Dazu kommen Reis, Früchte, Gemüse, Nüsse und asiatische Soßen. Auf Hawaii gibt es die bunten Bowls wohl an jeder Ecke und auch im Supermarkt.

Da ich derzeit sowieso unbändige Lust auf Sushi verspüre, kommt die Poke Bowl wie gerufen. Dank der Leichtigkeit passt die Bowl auch super in das heiß-schwüle Wetter momentan. Ich war also sofort von der Poke-Idee überzeugt!

Bei mir gibt es die Poke Bowl mit rohem Lachs, Avocado und dünn geschnittenem Kohlrabi. Das kann also nur gut werden. 😉

Warum kommen auf einmal Poke Bowls wie Pilze aus dem Boden geschossen?

Der ganze Trend ist, wie viele andere, aus den USA herübergeschwappt. Dort gibt es schon seit längerem Poke Bowls zu kaufen. Besonders New York wird von den Poke-Restaurants nur so überschwemmt. Aber auch während meiner letzten Reise in den Niederlanden bin ich öfters über die Bowls mit rohem Fisch gestolpert.

Hier in Deutschland kam das Gericht durch einen Münchner auf, der Urlaub auf Hawaii machte. Thomas Kruse brachte von dort die Poke Bowls mit nach Deutschland und eröffnete das Restaurant Aloha Poke in München. Dort kann man sich seit einiger Zeit selbst Poke Bowls zusammenstellen oder aus Empfehlungen des Hauses wählen. Die Münchner stehen wohl Schlange und da das Gericht „superhealthy“ und sehr fotogen ist, wird es natürlich auch heftig in Social Media promoted.

Poke Bowl mit Lachs, Spicy Mayo, Siracha und Sojasoße

Genug Gründe also um das Gericht selbst auszuprobieren.

Welches sind meine zwei Salmon Poke Bowl Varianten?

Ich habe zwei Rezepte für Poke Bowls getestet. Einmal die klassische Poke Bowl, welche mit einer Spicy Mayo serviert wird. Außerdem eine mehr Sushi-inspirierte Bowl mit einer Soja-Knobi-Soße. Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass mir die traditionelle Version zwar gut, aber bei weitem nicht so gut, wie die Sushi-Version geschmeckt hat. Ich bin aber auch nicht der größte Fan von Spicy Mayo. Den zahlreichen Siracha-Liebhabern da draußen, wird die Mayo sicherlich super schmecken.

Hier zeige ich dir daher nur das Rezept für die Poke Bowl mit Sojasoße. Die Variante mit Spicy Mayo geht aber sehr ähnlich. Statt dem Eisbergsalat habe ich Mango in die Bowl gegeben. Das Topping bestand aus Kokoschips, Koriander und Cashewnüssen. Die Spicy Mayo hatte ich als fertige Flasche im Kühlschrank stehen. Du kannst sie aber einfach aus Mayo und Siracha selbst anmischen.

Welche Zutaten kann ich für die Bowls austauschen?

Statt den Kohlrabistiften, kannst du auch Radiesschen, Rettich oder Sprossen in die Bowl geben. Diese Gemüse geben alle einen leicht scharfen Geschmack. Den rohen Lachs kannst du mit rohem Thunfisch, Garnelen oder Tofu ersetzen. Besonders letzteres probiere ich demnächst selbst aus. Ich stelle mir das in Verbindung mit Omelette-Streifen sehr lecker vor.

Welche Soße passt zu Poke Bowls?

Wie bereits geschrieben, wird am häufigsten eine Spicy Mayo als Soße für die Bowls genutzt. Neben der Sojasoße, wird zu Poke Bowls auch oft eine Erdnuss-Soße gereicht. Ich kann mir den asiatischen Erdnuss-Dip z.B. total gut dazu vorstellen!

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Print it, baby!

REZEPT FÜR POKE BOWL MIT LACHS & SOJASOßE:

Vorbereitung? 10 Minuten
Zubereitung? 15 Minuten
Insgesamt: 25 Minuten
Wer wird satt? 2 Personen
Kcal pro Portion? 540 kcal

WAS DU BENÖTIGST:

Für die Basis:

  • 100 g (Sushi-)Reis
  • 200 g roher Lachs Sushi-Qualität
  • 1/2 kleiner Kohlrabi
  • 1 Hand voll Eisbergsalat
  • 1 Avocado

Für die Soja-Knobi-Soße:

  • 4 TL Sojasoße
  • 2 mittelgroße Knoblauchzehen fein zerkleinert
  • 4 TL (Sesam-)Öl
  • 2 TL (Reis-)Essig

Als Topping:

  • 1 große Stange Frühlingszwiebel
  • 2 EL Sesam

WAS DU TUST:

  1. Reis gut waschen und nach Packungsanleitung kochen.

  2. In der Zwischenzeit den Lachs in mundgerechte Würfel schneiden. Die Zutaten für die Soße vermischen und den Lachs darin marinieren.

  3. Während der Lachs in der Soße zieht, den Eisbergsalat waschen und in Streifen schneiden. Kohlrabi schälen und in sehr feine Stiften schneiden. Avocado schälen, entkernen und in mundgerechte Würfel schneiden.

  4. Sobald der Reis fertig gekocht ist, diesen gut abgießen und mindestens 10 Minuten erkalten lassen.

  5. Den Reis auf zwei Schüsseln verteilen und alle vorbereiteten Zutaten (Lachs, Salat, Kohlrabi, Avocado) in Sektionen auf den Reis geben. Die restliche Marinade darüber träufeln. Alles gut salzen und pfeffern.

  6. Die Frühlingszwiebel in Streifen schneiden und mit dem Sesam über die Bowls streuen.

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2 thoughts on “Poke Bowl mit Lachs in zwei Varianten”

  • Liebe Lisa,

    danke fürs Rezept! Ich werde heute eine Variation davon nachkochen. Was mich allerdings vom Kochen neuer Rezepte abhält, ist, wenn ich viele Zutaten in Mengen einkaufen muss, die ich dafür nicht annähernd aufbrauche (z.B. Sesamöl). Hast du irgendwelche Tips für mich, wie du damit umgehst? Mein Problem ist, dass ich dann nicht immer das Gleiche zubereiten möchte (zu langweilig), aber auch nicht ständig neue Rezepte zu vorhandenen Zutaten suchen möchte (zu faul), vor allem da dann oft wieder neue Zutaten hinzukommen – ein Teufelskreis. Ansonsten möchte ich dir noch dalassen, dass ich deinen Blog und den Gedanken dahinter sehr ansprechend finde!
    Viele Grüße, Rigatoni

    • Liebe Rigatoni,

      vielen Dank für deinen lieben Kommentar. Ich verstehe dein Problem ganz genau. Ich habe selbst auch nur eine kleine Küche mit wenig Stauraum, da möchte man nochmal weniger viel rumstehen haben. Deswegen habe ich immer nur ein oder zwei ähnliche Zutaten da und versuche die dann aufzubrauchen. Das Sesamöl verwende ich dann z.B. öfters zum Anbraten oder in Dressing. Das kann dann schon mal heißen, dass es öfters asiatische Gerichte gibt, zu denen das Sesamöl ja perfekt passt. Ansonsten interpretiere ich Zutaten öfters sehr frei und nutze ähnliche Dinge, auch wenn das Endergebnis dann vielleicht anders schmeckt.
      Ich hoffe dir hat es geschmeckt!

      Viele Grüße
      Lisa

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